Meine Degufarbzucht

Eine artgerechte Haltung, sowie eine gesunde Ernährung meiner Fellkugeln, sind mir sehr wichtig.
Hier bekommt Ihr einen Eindruck meiner Degu-Haltung und erfahrt mehr über deren Fütterung und Haltung.

Degutribe ~ die kleine Degu-Hobbyzucht

Und das sind wir…

Meine Deguzucht besteht aktuell aus vier Zuchtgruppen, sowie einer Seniorengruppe und einer Männchengruppe (reine Liebhaber-Fellchen). Die Zuchttiere stammen aus unterschiedlichen Zuchten (Deguparadies, Fluffy Furballs, ein Tier aus einer schweizer Zuchtlinie, eigene Nachzuchten) mit unterschiedlichem Stammbaum, so dass eine Inzucht-Vermehrung vermieden wird. Die Degu-Weibchen werden erst gedeckt, wenn sie mind. 6 Monate alt sind und eine Körpergröße bzw. -gewicht erreicht haben, welche unbedenklich für eine Trächtigkeit ist (~220 g). 

Die Degus sind bei uns in maßgefertigten Holz-Drahtgitter-Hobbyglas Volieren untergebracht, die bei uns im Haus in unterschiedlichen Zimmern stehen. Dadurch sind die Degus an Menschen gewöhnt und in der Regel zahm.
Wir legen Wert auf möglichst große Ebenen und viele Klettermöglichkeiten, die allerdings nicht zu hoch sein dürfen, damit Jungtiere nicht Gefahr laufen sich bei einem Sturz zu verletzen. Laufräder sind in den Deguheimen mit Babies deshalb auch immer in der Höhe angebracht.

Der dekorative Käfig links auf dem Bild wurde übrigens von der Kleintiervilla gebaut und ist mit einem Extrem-Nageschutz versehen. So können die Etagen und Türen viele Jahre lang genutzt werden und das Deguheim lässt sich zudem gut reinigen. Allerdings sind solche Maßanfertigungen natürlich nicht ganz billig. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man sich jedoch auch selbst solche Holz-Deguheime basteln (s.u. Foto links auf der Seite).

Insbesondere Degu-Anfängern kann ich momentan z.B. diese Metall-Voliere empfehlen (nein, ich bekomme keine Provision ;)): Nager-Voliere.
Sie ist meiner Ansicht nach relativ günstig und komplett aus Metall. Besonders vorteilhaft finde ich die tiefen Metalletagen, die mit Einstreu befüllt werden können und die großen Türen. So lässt sich das Deguheim klasse reinigen und auch größeres Käfigzubehör prima anbringen. Ein Nachteil der Gitter-Volieren ist jedoch natürlich, dass die Einstreu usw. auch zu den Seiten auf den Boden fällt. Das war bei uns auch der Grund, warum wir inzwischen nur noch Holz-Volieren mit 3 geschlossenen Seiten für unsere Degus haben.
Alle meine Gruppen verfügen natürlich über ein degugerechtes Laufrad aus Metall, um ihrem täglichen Bewegungsdrang nachgehen zu können.

Zur Fütterung erhalten meine Nager momentan eine selbst angefertigte Mischung aus der SAB-Pflanzen- und Saatenmischung (s. auch Tipps für Anfänger, Punkt 2) Ernährung), wenig zusätzlichem Körnerfutter und frischem & getrocknetem Gemüse. Heu steht ihnen selbstverständlich immer täglich frisch zur Verfügung. Frische Kräuter & ungiftige Pflanzen von der Wiese, sowie Äste mit Blättern runden das tägliche Futterangebot ab. Zusätzlich erhalten meine Degujungtiere Vitamin D.

Und ein weiteres ideales Deguheim für unsere Zucht wird eingerichtet…

Unser neues maßgefertigtes Deguheim von der Kleintiervilla ist angekommen! Beide Etagen sind mit einem Durchgang verbunden, der aber auch im Bedarfsfall verschlossen werden kann.

Update: Inzwischen gab es einige selbstgebaute räumliche Erweiterungen des Deguheims bei uns im Dachgeschoss, dazu eine passende Beleuchtung, die per Zeitschaltuhr läuft.

Fertig eingerichtet sieht das Deguheim dann so aus. 🙂
Ideal ist für uns z.B. unten links der Platz, um einen weiteren kleineren Käfig zur Vergesellschaftung von Degus integrieren zu können. Außerdem lassen sich die Nager prima durch die dicke Acrylglasscheibe beobachten.

Abends gemütlich hier zu sitzen und dem fröhlichen Treiben und Zwitschern in unserem “Degu Village” zu zuschauen ist einfach unvergleichlich schön! 😀